Kernsanierung im Bestand · Dortmund
Ruhrallee 92
Rund 6.000 m² Boden im ehemaligen Hochhaus der Continentale – mit einer Rohdecke, die alles andere als eben ist, und einem Schallschutz, der kaum Aufbauhöhe übrig lässt.

Kernsanierung des Hochhauses, Aufbau auf vorhandenen Decken statt auf einer Neubau-Rohdecke.
Erreicht mit einer Dämmung von nur 10 mm Stärke und einer dynamischen Steifigkeit unter 6 MN/m³.
Ersparnis für den Bauherrn, ohne die geforderten Kennwerte zu unterschreiten.
Worauf es ankam
Zwei Dinge machen dieses Projekt schwierig: der Schallschutz und die Rohdecke. Die Bestandsdecken sind extrem uneben, und die Höhe, die zum Ausgleich zur Verfügung steht, ist knapp – das gilt für jedes Geschoss.
Der geforderte Trittschallschutz lässt sich unter diesen Bedingungen nur mit einer Dämmung erreichen, die bei sehr kleiner Stärke eine sehr niedrige dynamische Steifigkeit hat. Verlangt war ein Wert unter 6 MN/m³. Solche Produkte gibt es, sie sind aber selten und teuer.
Ausgleich der Unebenheit, Aufbaustärke für die spätere Büronutzung und Schallschutz konkurrieren also um dieselben Zentimeter. Wer das erst auf der Baustelle merkt, verliert entweder Raumhöhe oder den Schallschutznachweis.
Projektdaten
- Ort
- Dortmund, Ruhrallee 92
- Gebäude
- Ehemalige Hauptverwaltung der Continentale, Hochhaus mit 11 Geschossen
- Nutzung
- Kernsanierung zum multifunktionalen Bürogebäude
- Fläche
- rund 6.000 m²
- Bauzeit
- 2025–2026
Die Lösung: 10 mm Dämmung statt Raumhöhe
Nach wochenlanger Suche und Abstimmung mit Herstellern haben wir eine Trittschalldämmung gefunden, die alle drei Anforderungen gleichzeitig erfüllt: dynamische Steifigkeit unter 6 MN/m³, Dämmstärke 10 mm, bewertete Trittschallminderung 26 dB.
Für den Bauherrn hat das zwei Seiten. Der Aufbau bleibt flach genug für die niedrigen Bestandsdecken, und das Produkt liegt rund 20 bis 25 Prozent unter dem Preis des ausgeschriebenen Fabrikats. Die Ersparnis kommt nicht aus einer schwächeren Leistung, sondern daraus, dass jemand die Suche gemacht hat.
Das ist der Punkt, an dem sich Ausschreibungstreue und Ingenieurarbeit unterscheiden: Ein Nachunternehmer baut ein, was im Leistungsverzeichnis steht. Wir prüfen zuerst, ob es dafür eine gleichwertige und günstigere Lösung gibt – und legen sie dem Bauherrn zur Entscheidung vor.
Gleiche Ausgangslage bei Ihrem Bestandsgebäude? Schicken Sie uns den Bodenspiegel mit den vorhandenen Höhen und die Schallschutzanforderung. Wir sagen Ihnen, welcher Aufbau hineinpasst.
Ausgeführte Leistungen
| Leistung | Umfang |
|---|---|
| Estrich im Bestand | rund 6.000 m² |
| Trittschalldämmung, 10 mm, s' unter 6 MN/m³ | rund 6.000 m² |
| Ausgleich der unebenen Rohdecke | geschossweise nach Aufmaß |
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Teilen Sie uns Projektort, Fläche und den geplanten Ausführungszeitraum mit. Wir prüfen Ihre Angaben und klären den nächsten Schritt zur Kalkulation – mit einem Hinweis, wenn am geplanten Aufbau etwas nicht zusammenpasst.